Evangelische Jugend Wipperfürth & Klaswipper auf dem Kirchentag in Dresden PDF Drucken E-Mail


Kirchentag_DresdenDer 33. Deutsche Evangelische Kirchentag vom 1. bis 5. Juni 2011 in Dresden stand unter der Losung „… da wird auch dein Herz sein“. Das biblische Wort stammt aus der Bergpredigt Jesu im Neuen Testament (Matthäusevangelium Kapitel 6, Vers 21) und hat die Programmvorbereitungen für den zweiten Deutschen Evangelischen Kirchentag in Ostdeutschland nach der Wiedervereinigung geleitet.

Bereits am Dienstag machte sich ein Vorauskommando aus Klaswipper und Wipperfürth auf den Weg, um im sog. „Markt der Möglichkeiten“ den Stand der Evangelischen Jugend aufzubauen. Insgesamt 46 Jugendliche aus Wipperfürth und Klaswipper machten sich dann am Mittwoch gemeinsam mit der Jugend aus Eckenhagen/Reichshof und Gummersbach auf den Weg nach Dresden.


Die insgesamt 103 Jugendlichen nahmen am Eröffnungsgottesdienst, am „Abend der Begegnung“, ab Donnerstag dann an zahlreichen Podiumsdiskussionen, Bibelarbeiten, Konzerten und vielen Workshops und am Sonntag am beeindruckenden Abschlussgottesdienst am Elbufer teil. Die Jugendlichen trugen aber auch selbst ihren Beitrag zu den insgesamt fast 2500 Veranstaltungen und Angeboten bei. Unter dem Namen „Cafe Oberberg“ betrieben sie nämlich im „Markt der Möglichkeiten“ einen Stand, an dem es viele Spielmöglichkeiten und natürlich auch Kaffee und Kuchen gab. „Wir wollen dabei sein, denn unser Herz liegt an unserem Glauben und den leben wir in der Evangelischen Jugend“, so fasst Diakon Rüdiger Hentze die Aussagen der Jugendlichen zusammen. Die Jugendlichen führten viele Gespräche und hatten interessante Begegnungen. Kirche freundlich, vielseitig, politisch und engagiert zu erleben, war für die Jugendlichen eine positive und bereichernde Erfahrung. Der nächste Kirchentag 2013 in Hamburg ist deshalb bei vielen schon jetzt im Terminkalender vermerkt.

„Woran hängt eigentlich dein Herz?“


Das war eine oft gestellte Frage auf dem 33. Evangelischen Kirchentag, der unter dem Motto: „ …da wird auch dein Herz sein“ stand. Am Mittwoch, den 1. Juni fuhren wir mit 103 Leuten aus drei verschiedenen Gemeinden los in Richtung Dresden. Dort erwarteten uns fünf Tage gefüllt mit Singen, Beten, Tanzen, Konzerten, Gesprächen, Diskussionen, netten Menschen, leckerem Essen, Provokationen, Kultur, Gottesdiensten, Gemeinschaft und Glauben.

Nach langer Fahrt waren wir froh, dass wir eine sehr gute und gepflegte Unterkunft vorfanden: die Mittelschule Waldblick in Freital.

Wir hatten nicht viel Zeit, um uns einzurichten, sondern fuhren direkt los in Dresdens Innenstadt, um noch etwas von dem Eröffnungsgottesdienst mitzubekommen. Am Abend der Begegnung konnten wir die sächsischen Gemeinden, die sich dort vorstellten, ein wenig kennenlernen und uns zugleich schon etwas mit der Stadt Dresden vertraut machen. Krönender Abschluss des Abends war das Lichtermeer an und auf der Elbe, wo sich 300.000 Menschen mit Kerzen am Ufer und auf der Augustusbrücke versammelten. Das war ein Anblick, der noch lange in unseren Köpfen und Herzen bleiben wird.

An den nächsten Tagen zogen wir in Kleingruppen durch die Stadt und ihre Umgebung. Dort besuchten wir verschiedene kulturelle Angebote, Workshops, Podiumsdiskussionen, Vorträge, Gottesdienste, Bibelarbeiten, Konzerte und noch vieles mehr. Der Kirchentag gab uns auch die Möglichkeit, viele interessante und auch prominente Menschen wie zum Beispiel Angela Merkel, Margot Käßmann, Christian Wulff, Thomas de Maizière und Petra Bosse-Huber zu treffen und ihre Meinung zu weltanschaulichen, politischen und theologischen Themen zu erfahren. Musikalisch hatte dieser Kirchentag natürlich auch wieder viel zu bieten. Am Donnerstagabend fand ein Großkonzert der Wise Guys statt. Der Andrang beim Konzert war so groß, dass das Stadion schnell überfüllt war und es noch zusätzlich eine Liveübertragung auf den Cockerwiesen gab. Wem die Wise Guys nicht so zusagten, der war bei anderen Konzerten, zum Beispiel von Aura Dione, Laith Al-Deen, den 10-Geboten, Nina Hagen, Clemens Bittlinger und noch Anderen, gut aufgehoben.

Natürlich halfen wir auch, unser Café Oberberg im Markt der Möglichkeiten zu führen. In unserem Café boten wir den Menschen Kaffee, Kuchen, sowie belegte Brote an. Direkt am ersten Tag kamen wir mit dem Kaffee- kochen schon nicht mehr nach, weil unser Café noch viel besser ankam als wir erwartet hatten. Es war also ein etwas stressiger, aber doch spaßiger Job hinter der Theke. Außerdem hatten wir noch einige Spielmöglichkeiten zu bieten. Ein besonderes Highlight für unsere Besucher war der Airhockeytisch. Auch für unsere Gruppe wurde das Café schnell zum wichtigen Treffpunkt.


Am Sonntagmorgen machten wir uns früh auf den Weg, um gemeinsam den Abschlussgottesdienst zu erleben. Der Gottesdienst fand wieder an den Elbufern statt und behandelte das „Vater Unser“ als Thema. Außerdem bot er uns die Möglichkeit, gemeinsam Abendmahl zu feiern.

Die Stimmung auf dem gesamten Kirchentag war sehr gut und es hat allen Spaß gemacht. Bis auf die 14-stündige Rückfahrt war der 33. Evangelische Kirchentag für uns alle ein supertolles Ereignis, das noch lange in unseren Herzen bleiben wird.

Lisa Feist, Sarah und Lea Hentze

 

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